Kunst ohne Grenzen.

Frauenwahlrecht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Ausrufung der Republik wurde in Österreich das allgemeine und gleiche Frauenwahlrecht eingeführt. Ab 1918 hatten somit auch die Frauen in Österreichdas aktive und passive Wahlrecht, nachdem das allgemeine und gleiche Männerwahlrecht bereits 1907 eingeführt worden war.

In Polen erlangten Frauen das Wahlrecht unmittelbar nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit (nach 123 Jahren der Teilung durch Preußen, Österreich-Ungarn und Russland),
– am 28. November 1918 – gemäß dem Dekret des Provisorischen Staatschefs Józef Piłsudski.
Das Dekret des Staatschefs über das Wahlgesetz zur Verfassunggebenden Nationalversammlung sah vor, dass “ jeder Staatsbürger ohne Geschlechtsunterschied parlamentarischer Wähler ist“
und dass „alle Staatsbürger mit einem aktiven Wahlrecht für das Parlament wählbar sind“. Diese Bestimmungen wurden in der März-Verfassung beibehalten.

 

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