Kunst ohne Grenzen.

Poesie

Den Moment festhalten

Es macht nichts, dass die Zeit davonläuft – ich fürchte mich nicht!
Ich werde den wunderbaren Moment meines Daseins festhalten,
Im Glanz der Sterne – und werde wissen, das er mir gehört.
Es macht nichts, dass der Herbst schon vorbei ist – das ändert nichts.
Ich griff nach dem Strahl, der mir das Leben erhellt,
Und trotz Trauer und Kummer, geb ich zu,
Ich werde immer bei Dir sein, auf dem höchsten Gipfel,
Ich werde diesen Moment anhalten – Ich glaube fest daran.

Schau nur, welch silberne Schneeflocke vom Himmel fällt,
Hast du Angst, dass sie in meinen Händen zerschmilzt?
Kümmere Dich nicht, ich werde sie verzaubern, wenn es sein muss,
Bis in die Ewigkeit werde ich sie in dieser Stunde anhalten,
Im Bild, in der Musik und in meinem Herzen – geschehen solche Dinge.
Wenn Du Deinen sehnlichen Blick erhebst,
Obwohl die Zeit unerbittlich die alte Uhr verfolgt,
Erkennst Du die verzauberte Schneeflocke und mich, trotz der Wolken.

Ich werde die Lebensfreude, das Lächeln anhalten – das steht in meiner Macht.
Mit einem herrlichen Gefühl treten wir ins Jenseits ein,
Schweigend, doch mit schlagendem Herzen der vorigen Nacht.
Auf dem Weg sammeln wir die schönsten Blumen von den Wiesen,
Dem Gesang der Lerche lauschend, der über den Himmel fliegt,
Der Dich an meine zärtliche Stimme erinnern wird,
Und werden trübe Tage kommen, dann wird Dir mein Strahl scheinen,
Halte auch Du den Moment fest und sei glücklich.

Krystyna Meduna

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