Kunst ohne Grenzen.

Poesie

Lasst uns noch etwas Schönheit

Sie waren im Paradies, bewunderten die Schönheit Gottes
ihr Körper passte zu den Blumen, sie kannten keine Scham
denn die Symbiose der Schönheit war die Liebe.

Und es kam jener der voll Neid war.
Das Gift der Habgier spritzte er ein,
des Hasses Erniedrigungen,
er fällte mir die Bäume und Blumen
und errichtete hässliche Mauern
auf dass sie die Sonne verdecken.

Den Menschen – als Ebenbild Gottes geschaffen –
kleidete er in stinkende schwarze Fetzen
damit er keine Schönheit mehr schaffen kann
nur mit Blut befleckte Messer.

Zum Glück schuf Gott die Künstler.
Dank dir, Michelangelo …
sollen meine Augen noch sehen und bestaunen
die Berührung der Schönheit verbleibe in meiner Erinnerung.
Damit ich noch denken kann wie eine Mensch,
damit ich noch etwas atmen kann
schaffen und lieben, dh. leben.

Krystyna Meduna

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