Kunst ohne Grenzen.

Poesie

Herbstliche Erinnerungen

Hinter dem Fenster tanzt schon der Wind mit leisem Rauschen,
Goldene Blätter wiegt er in den Schlaf,
Immer kommt es mir vor, als wär’ ich noch dort
Und lausche dieser herbstlichen Melodie.

Ich sitze und schaue auf den herbstlichen Strauss,
bewundere den Regenbogen bunter Blumen,
Ich denke – auf deiner Erika ist bestimmt schon der Tau,
Die silbernen Ästchen aus dem Jenseits zudeckend.

Niemandes Sonne scheint immer schwächer,
Über den sich beugenden Köpfen, der Blumen Antlitz,
Als würde sie die letzten Worte an ihre Kinder flüstern,
und ihre geheimnisvollen Küsse auf sie legen.

Schau doch auf die Blumen, Gräser, Äste und Kräuter,
Dann auf meine Haare, wo die goldene Farbe
Alles aufhellt, den Nebel herum erhellt
Und mit Balsam-Geruch an das Kuscheln erinnert.

Ich spüre noch den Duft der herbstlichen Blumen,
Doch du flogst samt Blatt dem goldenen Herbst entgegen,
Ich aber erinnere mich noch an deine Hand und drücke sie,
Den Sonnenstrahlen entgegen erhebe ich mich mit dir.

Krystyna Meduna

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